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Viele Freunde, Verwandte, Familienmitglieder fragen sich was man einem Pfeifenraucher in der Adventszeit und zu Weihnachten schenken könnte. Natürlich ist der Rat eine Pfeife oder einen Tabak zu verschenken nahe liegend, doch ist hier die Gefahr groß den Geschmack des Beschenkten nicht zu treffen, und etwas zu kaufen das ihm gar nicht gefällt. Natürlich ist dies auch abhängig davon, wie gut man den Pfeifenraucher kennt den man beschenken will. Doch es gibt auch Alternativen, die jeder Pfeifenraucher benötigen kann, die nicht unbedingt zu 100% dem persönlichen Geschmack unterliegen.

1.Pfeifenfeuerzeuge

Fast jeder Pfeifenraucher benötigt ein Pfeifenfeuerzeug mit schräg austretender Flamme. Durch die schräge Flamme soll verhindert werden, das der Pfeifenkopf beim anzünden Schaden nimmt, und das der Pfeifenraucher eine unbequeme Haltung zum zünden einnehmen muss. Das Sortiment ist groß, doch besonders hervorheben wollen wir die Produkte des japanischen Herstellers IM Corona.

2. Pfeifenstopfer

Ohne Pfeifenstopfer ist mal als Pfeifenraucher aufgeschmissen. Wenn man den Tabak in der Pfeife nicht regelmäßig wieder verdichtet geht die Pfeife aus, oder man bekommt die Pfeife erst gar nicht vernünftig angezündet. Deswegen ist er wahrscheinlich das wichtigste Zubehör. Auch hier ist das Sortiment groß, doch besonders hervorzuheben sind die praktischen Vauen Automatik- Stopfer.

3. Reinigungs- u. Pflegezubehör

Nach jahrelangem Gebrauch sollte man die Kohleschicht in Pfeifenkopf einer Pfeife reduzieren, damit das Füllvolumen wieder den Ursprungszustand erreicht, und um Spannungen im Holz zu vermeiden. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten und Werkzeuge, als besonders zuverlässig und praxisnah haben sich die Pfeifenräumer von Pipe Net erwiesen.

4. Pfeifenständer

Da hat man womöglich eine schöne Pfeifensammlung zusammengetragen, doch wohin damit nun? Um sie einfach in einer Schublade verschwinden zu lassen sind die meisten Pfeifen einfach zu schade. Pfeifenständer sind sinnvoll um die  Pfeifen griffbereit zu haben, und sie trotzdem angemessen zu präsentieren. Empfehlen können wir handgefertigte Leder- Pfeifenständer

td999

Diesen Tabak habe ich vor einem guten halben Jahr schon einmal in der Pfeife; ihn aber so schnell aufgeraucht, dass für ein Review keine Zeit war… Das sagt schon etwas aus über den Tabak: er schmeckt.

Im Pouch findet sich eine Mischung zwischen tiefschwarz und hellgelb (wobei die dunklen Töne aber überwiegen), eine Mischung zwischen gerissenem Blatt (Virginia) und harten BC-Stücken. Die Feuchte ist gerade richtig; der Tabak trocknet jedoch nach Öffnen der Pouch schnell ab – und dann verliert er.

Beim allerersten Schnuppern dachte ich kurz “Erdbeeren”, “vergorene Erdbeeren” – diese Assoziation hatte ich auch bei den ersten drei, vier Zügen. Das gibt sich aber. Und es bleibt es etwas indifferenter, süßer Geschmack, der entfernt an Rote Grütze erinnert.

DTM/DanPipe ist da auch keine Hilfe, wenn man seinen Eindruck bestätigt (oder eben auch nicht) haben will: “Goldene, natursüße Virginias, ein zu herrlicher Sanftheit und Geschmacksfülle gereifter Black Cavendish und fein abgestimmte Aromen, die den Charakter des Tabaks dezent unterstreichen.”Allerdings: dezent würde ich dazu nun nicht gerade sagen. Denn das beerige Aroma bleibt bis zum Ende der Füllung erhalten. Das gilt auch für den Raumduft und vor allem auch die benutzten Pfeifen. In ungelüfteten Räumen kann der Geruch schon ziemlich aufdringlich sein.

“Der lebhafte Mischungsspiegel von tiefem Schwarz und leuchtendem Gold weckt Appetit auf einen delikaten Genuss, wie ihn anspruchsvolle Raucher schätzen.” Das Spassige daran: tatsächlich ist der Tabak ein Genuss; auch wenn mir unklar ist, wonach der 999 eigentlich schmeckt. Wie sehr sieht man daran, dass ich den ersten Pouch, trotz anderer (und guter) offener Tabake immer rauchte, wenn mir nach einer Pfeife zumute war. Und mit dem aktuellen Pouch geht es mir ebenso.

Der Abbrand, das Rauchverhalten… alles hervorragend. Die Qualität der Tabake, die in der Torben Dansk-Serie verarbeitet werden, ist gewohnt hoch. Man darf keine Wunder erwarten; aber solide, handwerklich hervorragend gemachte Tabake. Wenn DTM/DanPipe den einen oder anderen Tabak aus der Produktion wirft: bitte nicht die verbliebenen TD-Tabake! Bitte.

Noch einmal DTM/DanPipe: “Wahrlich eine Spitzenleistung der Tabakkomposition.” Da kann ich nur sagen: dat stimmt!

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Vielen Anfängern, aber auch gestandenen Pfeifenrauchern begegnen immer wieder die üblichen Begriffe, um Tabake zu charakterisieren. „Dänische Mischung“ und „Englische Mischung“ sind wohl die am meisten verwendeten Schlagworte, die dazu dienen sollen, die Geschmacksrichtung eines Tabaks grob in eine Richtung einzuteilen. Dabei gibt es natürlich Ungenauigkeiten, Unklarheiten und Verwirrung stiftende Angaben.

Fangen wir an dieser Stelle mit den englischen Mischungen an. Wie kam es zu diesem Begriff, und was macht diese Tabake aus?

Englische Mischungen haben ihren Ruf dem Umstand zu verdanken, dass es bis in die Siebziger Jahren in Großbritannien verboten war, Tabake mit Vanille, Fruchtaromen oder anderen Essenzen zu aromatsieren. So konnte man zwar immer noch auf andere Essenzen wie z.B. Geranium oder andere Aromatisierungen zurückgreifen, für die „seifige“ Tabake bekannt sind, doch in der Regel blieb ein Großteil der Tabake weitgehend naturbelassen. Die Mischungen oder Flakes bestanden aus Virginia, Burley, Perique, Orienttabaken und Latakia. Der Latakia hatte seine Beliebtheit übrigens dem Umstand zu verdanken, dass er durch seinen starken Geruch in der Lage war Körpergerüche zu überdecken. Heutzutage versteht man unter englischen Mischungen im allgemeinen naturnahe Tabake. Dabei MUSS eine englische Mischung nicht zwingend Latakia enthalten. Auch ein Virginia-Perique-Blend, oder ein Virginia-Orient gehen als „englisch“ durch. Weitere Verwirrung stiftet in diesem Zusammenhang der Begriff „Balkan Blend“. Er leitet sich von der einst so beliebten Marke „Balkan Sobranie“ ab. Die beliebteste Mischung dieser Reihe bestand aus wenig Virginia, Latakia und einer gehörigen Portion Orient-Tabaken. So ist heutzutage mit dem Begriff „Balkan Blend“ ein latakiahaltiger Tabak gemeint der wenig Virginia, aber viel Orient enthält. Samuel Gawith Squadron Leader oder auch Presbyterian sind prominente Vertreter dieser Richtung.

Über den Begriff der „dänischen Mischung“ ist auch schon viel geschrieben und gedeutet worden. Ursprünglich war es aus dänischen Kolonialgebieten günstig verfügbarer Zucker, der dazu führte, Tabake deutlich länger haltbar zu machen und ihn mit weiteren Aromastoffen anzureichern. Vor allem die Erfindung des Black Cavendish, bei dem Tabak mit Zucker versetzt, und immer wieder erhitzt wird, hat zur Beliebtheit dieser Richtung maßgeblich beigetragen. Als skandinavische Möbel und Design in den Sechziger und Siebziger Jahren in Deutschland zunehmend als besonders progressiv empfunden wurden, setzte ein regelrechter Boom bei Tabaken dieser Richtung ein, zulasten der „englischen Mischung“. Heutzutage wird fälschlicherweise eigentlich alles, was aromatisiert ist, als „dänische Mischung“ bezeichnet. Dabei haben „echte“ dänische Mischungen aber immer gemein, dass Aroma nur zur Unterstützung des Tabakgeschmacks hinzugezogen wird, nie zu seiner Überdeckung. Dabei bleibt noch festzuhalten, dass in Dänemark selbst am liebsten Virginiaflakes geraucht werden. Orlik Golden Sliced ist seit Jahren der beliebteste Tabak Dänemarks.

„Amerikanische Mischungen“ im klassischen Sinne gibt es kaum auf dem deutschen Markt. Diese Tabake enthalten allesamt eine gehörige Portion Burley sowie Virginia. Der Burley spielt dabei die Hauptrolle; er gibt dem Tabak Struktur und ein erdig-schokoladiges Aroma. Außerdem ist Burley durch seine poröse Beschaffenheit besonders gut geeignet, Aromastoffe aufzunehmen. So ist ein typisch amerikanischer Tabak zumeist mit z.B. Cocos oder alkoholischen Aromen versehen. Der hier abgebildete RM (ehemals Rum & Maple) ist die deutsche Lizenzproduktion eines Tabaks, den es im Orignal schon seit Jahren nicht mehr in den USA gibt. Der Mixture 79 ist ein weiterer Vertreter dieser Richtung. Diese Tabake spielen in den USA immer noch eine größere Rolle, in Deutschland im Allgemeinen immer weniger, wobei der RM allerdings zu den meistverkauften Tabaken hierzulande gehört. Die Tabake haben eine gewisse Süße, aber sparen auch nicht mit Würze.


Holländische Mischungen gehörten in Deutschland bis in die Siebziger Jahre zu den beliebtesten Sorten und sind dann durch den Boom der deutlich leichteren dänischen Geschmacksrichtung fast komplett vom Markt verschwunden. Sie enthielten häufig Tabake aus den niederländischen Kolonialgebieten in Indonesien, was den Tabaken eine ausgeprägt würzige und „zigarrige“ Note gibt. Später kamen dann auch Mischungen mit Kentucky und Orient, wie z.B. der Amphora Full hinzu. Diese Tabake hatten meist auch eine Aromatisierung, doch der würzige Tabakcharakter blieb immer erhalten. Der abgebildete Voorogst ist im übrigen ein besonders würziger und kräftiger Vertreter dieser Richtung.


Was nun folgt, ist mit Sicherheit noch diskussionswürdig, doch wir wollen es dem hervorragenden Blog von Ralf Dings gleichtun und die Kategorie „deutsche Mischung“ klar benennen. Als in den Siebziger Jahren die „dänischen Mischungen“ in Deutschland immer beliebter wurden, trafen Sie auf einen Markt, der schon deutlich von Filterfpfeifen geprägt war. So nahm der Filter zwar Schadstoffe auf, aber er nahm dem Rauch auch deutlich Aroma und Süße. Um auf diese „deutsche Besonderheit“ einzugehen, kamen mehr und mehr Tabake auf den Markt, die deutlich intensiver aromatisiert, und mit viel mehr Black Cavendish angereichert waren. Exclusiv Mixture No.2 (ehem. Wild Mango) ist ein gutes Beispiel für diese Kategorie – und einer der der Vorreiter. Die Intensität des Aromas wurde verstärkt, die Süße und der Raumduft traten deutlich in den Vordergrund und wurden ein immer wichtigeres Merkmal. Heutzutage findet man im Hause DTM wohl die qualitativ hochwertigsten Repräsentanten dieser Richtung. Tabake wie der Dan Tobacco Milonga haben ein unglaublich süßes Aroma, einen sehr angenehmen Raumduft und sind perfekt für die Bedürfnisse des Filterpfeifenrauchers angepasst. So sind also längst nicht alle aromatisierten Tabake „dänische Mischungen“, wie es oftmals heißt. Das Bild ist deutlich vielschichtiger.

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Mischung verschiedener Pfeifentabake

Eine Pfeife gilt als Symbol einer gemütlichen und genussvollen Lebensweise. Sie wird nicht hastig geraucht wie etwa eine Zigarette. Für eine Pfeife nimmt man sich Zeit, damit man die Geschmacksnoten genießen kann. Vielleicht sind es gerade dieser bewusste Genuss und die dadurch entstehende Behaglichkeit, die dazu geführt haben, dass der Pfeifentabak auch als Königsklasse des Tabaks bezeichnet wird. Um einen hochwertigen Pfeifentabak herstellen zu können, benötigt es viel Zeit und Fachwissen. Die Grundsätze der Herstellung von Pfeifentabak möchten wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Die einzelnen Verarbeitungsschritte der Pfeifentabakherstellung

  • Ernten, Trocknen und Sortieren: Ein Blend (Tabakmischung) setzt sich aus einer unterschiedlichen Menge an Rohtabaken zusammen. Diese werden von den Tabakbauern von Hand geerntet und sorgfältig getrocknet. Anschließend werden die Rohtabake nach Qualitätsklasse, Konditionierung und Fermentation sortiert. Manche Blends beinhalten über 30 verschiedene Tabaksorten aus den unterschiedlichsten Anbaugebieten. Durch diese komplexen Tabakkompositionen können die unterschiedlichsten Aromen entstehen. Damit man sich aber trotz der Vielfalt auf eine konstante Qualität der Blends verlassen kann, wird das Blending streng nach Rezeptur durchgeführt. Oft werden die Mischungen mit Würz- oder Aromatabaken verfeinert, damit sich während des Smokes ein noch intensiveres Aroma entwickeln kann.
  • Vakuumkammer: Im nächsten Schritt der Pfeifentabak-Herstellung werden die gemischten Tabakblätter in einer Vakuumkammer mit Wasserdampf angefeuchtet und erwärmt. Durch das Ziehen des Vakuums öffnen sich die Poren der Tabakblätter, so dass der Wasserdampf leichter aufgenommen werden kann. Durch diesen Prozess werden die Blätter geschmeidig, so dass sie nicht so leicht brechen können. Dies erleichtert die weitere Verarbeitung ungemein. Außerdem werden spätestens bei diesem Schritt der Herstellung von Pfeifentabak die dicken mittleren Blattrippen entfernt.
  • Veredelung: Um die Blends geschmacklich abzurunden, werden sie in einer Casing-Trommel mit verschiedenen Saucen besprüht. Die Casing-Trommel rotiert gleichmäßig, so dass der Tabak gut durchmischt und die Sauce ebenmäßig auf den Tabak verteilt wird. Die aufgesprühte Sauce geht eine intensive Verbindung mit dem Tabak ein, sodass eine natürliche Grundaromatisierung erfolgt. Überdies dient das Casing als ein natürlicher Schimmelschutz. Anschließend werden die Mischungen in Mischboxen gefüllt, wo der Rohtabak und die Aromastoffe des Casings bis zu 24 Stunden Zeit haben, eine intensive Verbindung einzugehen. Außerdem erfolgt in dieser Zeit der Feuchtigkeitsausgleich der saucierten Blatttabake.
  • Schnitt und Röstung: Im nächsten Verarbeitungsschritt wird der Tabak geschnitten. Dies geschieht in einer Schneidetrommel, in welcher mehrere Messer angebracht sind. Pfeifentabak wird in der Regel relativ breit geschnitten (ca. 1,5 mm – 1,8 mm), da sich durch diesen Schnitt das Aroma in der Pfeife am besten entfalten kann. Der geschnittene Tabak wird anschließend geröstet und getrocknet, bis er die gewünschte Endfeuchte erreicht hat.
  • Endaromatisierung: Nun ist die Herstellung des Pfeifentabaks fast vollendet. Die Endaromatisierung führt jeder Tabakhersteller nach einem eigenen Geheimrezept durch. Dabei werden die Blends mit zusätzlichen Frucht- oder Gewürznoten angereichert. In diesem letzten Schritt entsteht der unvergleichliche Duft des Pfeifentabaks. Bevor der Pfeifentabak verpackt wird, muss ihm eine Ruhezeit von mindestens 24 Stunden gewährt werden, damit sich sein Aroma optimal entfalten kann.