Alles Handarbeit – die Produktion handgemachter Zigarren 

Die Tabakarbeiter in der Produktion handgemachter Zigarren genießen auch heute noch einen ganz besonderen Ruf. Die besten von ihnen gelten nicht ganz zu Unrecht als hervorragende Spezialisten. Ihre Arbeit bestimmt die Qualität einer Zigarre neben der Auswahl der zu verwendenden Tabakpflanzen wesentlich. 

Vorbereitung 

Vor dem eigentlichen Beginn des Zigarrenrollens entfernen zumeist Tabakarbeiterinnen die Mittelrippen der Einlageblätter. Anschließend gelangen die Blätter häufig in eine zweite Phase der Fermentation. Beim Fermentieren sinken beispielsweise die Säure, der Teergehalt und der Anteil von Nikotin im Tabak. 

Die Puppe (Wickel) 

Die Einlage einer Zigarre besteht insgesamt aus bis zu vier, mindestens jedoch zwei Tabakblättern. Sie werden in das Umblatt eingerollt. Aus Umblatt und Einlageblättern entsteht der Wickel, auch Puppe genannt. Bereits dieser Arbeitsschritt erfordert hohe Sorgfalt. 

Zu fest oder zu locker gerollte Einlagen behindern den Zug einer Zigarre; sie brennt dann schlechter, was auch den Geschmack der Zigarre negativ beeinflusst. Einlage und Umblatt werden anschließend gepresst, wofür oftmals hölzerne Formen benutzt werden. Ein Stück der Einlage ragt danach aus der gepressten Puppe heraus und wird so gestutzt, dass dabei eine Rundung entsteht. 

Das Deckblatt 

Die Tabakarbeiter schneiden anschließend das Deckblatt zurecht. Sie benutzen dafür das so genannte Zigarrenmesser (chaveta). Je nach Zigarrenfabrik liegen beide Aufgaben, die Herstellung der Puppe und die Bearbeitung des Deckblatts, in einer Hand oder sie werden von zwei verschiedenen Arbeitern übernommen. 

Die Puppe wird in das Deckblatt eingerollt, wobei das Ende des Deckblatts mit geschmacksneutralem, ungefährlichem Pflanzenklebstoff auf das übrige Deckblatt geklebt wird, sodass es wie eine Haut um die Puppe liegt. 

Der Kopf 

Ein kleines Stück übrig gebliebenes Deckblatt wird nun zur so genannten Kappe der Zigarre geformt und auf die Spitze der Zigarre geklebt. Bei einigen Zigarrenarten drehen die Arbeiter die Enden des Deckblatts auch an der Spitze zusammen. Anschließend folgen Qualitätskontrolle und Farbsortierung der Zigarren. 

Produktivität 

Etwa 150 Zigarren können gute Arbeiter in Zigarrenfabriken pro Tag produzieren. Viele Fabriken legen ihre Grenze der Tagesproduktion pro Arbeiter allerdings auch für ihre besten Arbeiter unterhalb dieses Limits. Die hohe Qualität zu gewährleisten ist wichtiger, als die Produktivität zu steigern. Wie viele Zigarren ein guter Zigarrenroller pro Tag herstellt, hängt nicht allein von seinem Geschick ab. 

Ein wichtiger Faktor ist auch die Art der herzustellenden Zigarre. Von größeren, teureren Zigarren werden pro Tag zumeist weniger Exemplare produziert als von einfacheren Zigarrensorten und -formaten. Größere Formate werden in Kubas Zigarrenfabriken auch heute noch fast ausschließlich von den sehr erfahrenen Arbeitern produziert. Neben den stetigen Kontrollen ist das ein wesentliches Kriterium für die exzellente Güte dieser großen Formate

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Einige Zigarrenmarken aus… Nicaragua 

Falls Sie gern einmal Zigarren aus Nicaragua probieren möchten, wir nennen Ihnen einige der bedeutenden Zigarrenmarken aus diesem Land, die weltweit Anhänger finden. 

Joya de Nicaragua 

Die Joya de Nicaragua ist eine der erfolgreichsten Zigarrenmarken aus Nicaragua. Diese Zigarren sind meist so genannte „puros“. Von einer „puro“ spricht man, wenn alle verwendeten Tabakblätter aus ein- und demselben Land stammen. Bei der Joya de Nicaragua entstammen sie natürlich nicaraguanischen Tabakfeldern. Im Jahr 2003 entstand die Joya de Nicaragua Antano 1970 Reihe der Marke mit einem sehr kräftigen Geschmack. Eine etwas weniger kräftige Abwandlung dieser Reihe sind die Joya de Nicaragua Celebracion Zigarren. 

Casa de Torres 

Mild, sanft, leicht süßlich kommen sie daher: Die Zigarren der Marke Casa de Torres. Die Einlage für diese Zigarre besteht aus nicaraguanischem Tabak, der aus Havanna-Saat gezogen wurde. Der Tabak für das Umblatt stammt ebenfalls aus Nicaragua, während das Deckblatt meist aus Connecticut-Tabak besteht. 

Casa de Nicaragua 

Wie eine Kombination aus den beiden zuvor genannten Markennamen klingt der Name dieser Marke. Casa de Nicaragua Zigarren eignen sich eher für erfahrene Raucher als für Anfänger, wobei auch mildere Formate angeboten werden. Die Tabake für die Zigarren dieser Marke wurden allesamt in Nicaragua geerntet. 

Dannemann Artist Line 

Für die Qualität dieser Marke birgt der jeweils zuständige Tabakarbeiter mit eigenem Namen, der auf der Zigarrenkiste verewigt wird. Es werden nur ausgesucht gute Tabake aus Nicaragua für diese Zigarrenmarke verwendet. Die Zigarren sind „Hand Bunched Pressed Rolled“, das bedeutet, sie wurden ohne Zuhilfenahme eines Pressstocks hergestellt. Dadurch wird ein guter Zug der Zigarren garantiert. Ein Tabakarbeiter, der diese Zigarren produzieren darf, muss laut Angaben des produzierenden Unternehmens mindestens 10 Jahre Erfahrung vorweisen. 

Padron 

Ganz auf Familientradition setzt das Unternehmen „Padron“. Die Familie vervollkommnet seit über 100 Jahren ihre Kenntnisse in der Produktion wirklich guter Zigarren. Padron-Zigarren brauchen laut Aussage des Unternehmens etwa vier Jahre bis zur Vollendung, gerechnet ab der Aussaat des Tabaks. Die Güte der Zigarren ist hier eine Frage der Ehre.

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Einige Zigarrenmarken aus… Honduras 

Falls Sie gern einmal Zigarren aus Honduras probieren möchten, wir nennen Ihnen einige der bedeutenden Zigarrenmarken aus dem Land, die weltweit Anhänger finden. 

Bering 

Einst wurden Zigarren dieser Marke, die seit 1905 existiert, in Tampa (USA) produziert. Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts verlagerte man die Produktion nach Honduras. Viele Bering-Zigarren sind maschinell produziert und von Hand gerollt. Die Zusammenstellung der Tabakblätter ist international: Die Einlage stammt aus Honduras, Mexiko und der Dominikanischen Republik, das Umblatt aus Mexiko und das Deckblatt aus Connecticut. 

Las Cabrillas 

Die Zigarren dieser Marke werden als würzig beschrieben. Erst im Jahr 1993 wurden sie auf dem Markt eingeführt. Viele kleine Formate erlauben das schnelle Rauchen für zwischendurch. 

Flor de Copan 

Anders als viele andere Zigarrenmarken aus Honduras bestehen die Zigarren dieser Marke zumeist allein aus Tabak, der in Honduras geerntet wurde. Der Tabak profitiert vom ausgezeichneten Boden und dem sehr guten Klima der Anbauregion. Zigarren dieser Marke sind es auf jeden Fall wert, einmal getestet zu werden. 

Maria Mancini 

Die Maria Mancini Zigarren gehören zu den Longfillern aus Honduras; ihr Tabak wurde in Honduras gezogen, allerdings aus Tabaksaaten, die aus Kuba stammen. Auch Um- und Deckblatt stammen meist aus Honduras. Thomas Mann hat diese Zigarrenmarke in seinem Roman „Der Zauberberg“ verewigt. 

Camacho 

Zigarren dieser Marke gelten im Allgemeinen als würzig und voll im Geschmack; sie sind damit der Tradition kubanischer Zigarren angelehnt. Als untergeordnete Marken existieren beispielsweise die Camacho Corojo und die Camacho H-Series. Die Einlage der Camacho-Zigarren besteht aus Tabakpflanzen, deren Saaten aus Kuba stammen. 

Excalibur 

Diese Marke gehört mit zum Besten, was Honduras zu bieten hat. Der Name „Excalibur“ wurde der Artus-Sage entnommen, in der das Schwert „Excalibur“ eine wichtige Rolle innehat. Der Tabak für die Einlage dieser Zigarren kommt meist aus der Dominikanischen Republik und aus Honduras, das Umblatt wurde in Honduras geerntet, das Deckblatt in Connecticut. Mittelstark bis stark ist der Geschmack von Zigarren dieser Marke.

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Kubanische Spitzenzigarren – die Trinidad 

Sie ist eine Zigarre der Spitzenqualität und… sie ist teuer: die Trinidad aus Kuba. Manche sagen, sie sei einst als Nachfolge-Zigarre der Cohiba im Gespräch gewesen, als es um Fidel Castros Lieblings-Zigarren ging. Andere halten dies allerdings für ein Gerücht. Sie können sich jedoch gern selbst überzeugen, dass die Trinidad es in jedem Fall wert gewesen wäre, Kubas Nummer EINS zu werden. Beste Tabake und beste Verarbeitung garantieren einen unvergleichbaren Rauchgenuss. 

Viele Geschichten, die vielleicht stimmen Gerüchte und Geschichten gibt es viele rund um die Trinidad: Angeblich soll ein Unternehmer irgendwann einmal zehn Kisten zu einem Preis von 250.000 US-Dollar bestellt haben. Und Fidel Castro soll in ihr den Nachfolger der Cohiba als kubanisches Gastgeschenk gesehen haben. Bereits aus einem Interview aus dem Jahr 1994 stammt allerdings seine Aussage, die Zigarre sei ihm unbekannt. 

Dennoch wird sie wohl immer wieder als Geschenk für Diplomaten genutzt, ob nun aufgrund Castros ausdrücklichen Wunsch oder nicht. Im Internet kursiert das Jahr 1980 als dasjenige Jahr, in dem die Trinidad ihren Status als Diplomatengeschenk bekam. 

Ein paar Fakten 

Die Zigarre Trinidad wurde nach der gleichnamigen Stadt auf Kuba benannt. Einlage, Deck- und Umblätter der stammen allesamt aus Kuba und zählen zu den besten Tabaksorten des Inselstaates. Eine einfache, einzelne Trinidad-Zigarre kann auch für den normalen Zigarrenraucher schnell über 10 Euro kosten, je nach Format durchaus auch über 20 Euro. Die Fabrik, in der die Zigarre hergestellt wird, heißt El Laguito. Erst seit 1998 darf die Trinidad außerhalb Kubas verkauft werden. Kanada und Mexiko waren die ersten Staaten, in denen importierte Trinidad-Zigarren erworben werden konnten. 

Formate 

In früherer Zeit gab es die Trinidad nur in einem einzigen Format; Fundadore genannt. Zigarren in diesem Format habe eine Länge von 19 Zentimetern und ein Ringmaß von 38. Heute werden neben dem Format “Fundadore” weitere Formate der Trinidad angeboten: etwa die Trinidad Coloniales oder die Trinidad Robusto Extra.

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Zigarrenmarken — von Fälschern und Fälschungen! 

Ihnen werden preiswert echte Cohiba-Zigarren angeboten? Oder echte Trinidads? Seien Sie vorsichtig: Ab und an kommen nämlich Fälschungen in den Verkauf. Passen Sie deshalb auf, wenn Ihnen ein fliegender Händler echte Havanna-Zigarren zu einem außergewöhnlich günstigen Preis verkaufen möchte: Nicht immer ist drin, was auf den Zigarrenkisten draufsteht. 

Vorsicht Fälschung! 

Ihren Zigarrenhändler sollten Sie so sorgsam aussuchen wie Ihren Arzt. Sie müssen ihm nämlich vertrauen. Sollte Ihnen beispielsweise während eines Kubaurlaubs jemand echte Cohiba-Zigarren auf der Straße anbieten, sollten all Ihre Alarmglocken klingeln. Es existieren äußerlich nahezu perfekt nachgemachte Fälschungen, deren Geschmack jedoch alles andere als eine perfekte Kopie des Originals darstellt. 

Auch Garantiesiegel und Stempel, die Kisten mit Original-Havanna-Zigarren auszeichnen, werden mitunter kopiert. Haben Sie also einmal einen Zigarrenhändler Ihres Vertrauens entdeckt, hüten Sie ihn wie einen kleinen Schatz. Er wird Sie bestimmt nicht übers Ohr hauen. Andere sind da weitaus skrupelloser. 

Woran man Fälschungen erkennt 

Die Tabakfabriken Kubas packen ihre Zigarren immer in einer bestimmten Farbreihenfolge in die Zigarrenkisten. Links liegt die dunkelste, rechts die hellste der Zigarren. Liegen die Zigarren anders in der Kiste, handelt es sich voraussichtlich nicht um die Zigarren, für die der Händler sie ausgibt. Auch wenn Zigarrenkiste und Zigarren nicht wirklich zusammen zu passen scheinen, sollten Sie vorsichtig sein. Ebenso wie die Katze im Sack sollten Sie eine Zigarrenkiste kaufen, die ungeöffnet bleibt. 

Überprüfen Sie die Zigarren: Unterscheiden sie sich stark in Größe oder Gewicht? Auch das deutet auf Fälschungen hin. Nehmen Sie ruhig eine der Zigarren heraus, schnuppern Sie an ihr und betrachten Sie sie einmal sorgfältig: Riecht sie gut? Hat sie keine oder minimal kleine Fehler im Deckblatt? Das sollte Ihnen etwas Vertrauen geben. 

Keine Garantie! 

Selbst wenn die Zigarren, die Ihnen angeboten werden, Ihre kleinen Tests bestehen: Sie werden dennoch nicht mit Sicherheit sagen können, dass es sich um Originale handelt. Wie bei Geldfälschern auch, gibt es bei Zigarren gute und schlechte Fälschungen. Und die guten haben schon so manchen Experten getäuscht. Mehr Sicherheit gewinnen Sie tatsächlich nur, wenn Sie einen etablierten Tabakladen wählen, um Ihre Zigarren zu kaufen. 

Lassen Sie sich den Kauf quittieren und scheuen Sie sich nicht, zu reklamieren, wenn Ihnen hinterher etwas Negatives an den gekauften Zigarren auffällt. Gute Händler werden nicht nur mit Ihrer Kritik leben können; sie werden dankbar sein und versuchen, zukünftig solche Fehler zu vermeiden.

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Amerika — die Wiege des Tabaks 

Die Wiege des Tabaks stand in Amerika. Für Europäer begann die Ära des Tabaks daher mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus im Jahr 1492. Spanien war ein erstes europäisches Zentrum der Zigarrenherstellung. Sehr bald sollte die Zigarre ihren Siegeszug um die Welt antreten. 

Die Anfänge 

Als der Tabak in Europa noch unbekannt war, wurde er von den indigenen Völkern Amerikas bereits häufig genutzt; er wurde gekaut, geschnupft oder zu einem Saft verkocht. Tabakkonsum diente damals zumeist religiösen Zwecken oder wurde in der Heilkunst eingesetzt. 

Spanien — der Großexporteur 

Bereits im 16. Jahrhundert wurde ein Vorläufer der Zigarre in Spanien Mode: Sie stand dort — wie oftmals auch heute noch — für Macht und Einfluss. Richtige Zigarren stellten die Spanier erst im 18 Jahrhundert her. Sevilla wurde dabei zu einem Dreh- und Angelpunkt für den Handel mit Zigarren. Dort produzierte man ab 1717 Zigarren aus importiertem kubanischen Tabak. 1731 entstanden dann die „Königlichen Maufakturen von Sevilla“ als zentrale Produktionsstandorte. Händler aus den Niederlanden lieferten spanische Zigarren bis nach Russland. 

Kuba — Synonym für gute Zigarren 

Die erste offizielle Fabrik für Zigarrenproduktion in Havanna wurde erst im Jahre 1799 eröffnet. Offizielle Manufakturen gab es dort zuvor keine. Das neue Zentrum für Zigarrenhandel hieß dennoch sehr bald Havanna. Ab 1817 wurde das spanische Monopol im Zigarrenhandel aufgehoben und Havanna stieg endgültig zum bedeutenden Umschlagplatz für gute Zigarren auf. Aus der wachsenden Zigarrenindustrie entstand auf Kuba ein großer Teil der Arbeiterschaft des Inselstaates. Eine damals eingeführte Sitte war, den Zigarren rollenden Arbeitern bedeutende Texte vorzulesen, um sie während der Arbeit zu bilden. Die Texte stammten beispielsweise von Alexandre Dumas. 

Zigarren — in den USA 

Kubanische Zigarren gelangten im 18. Jahrhundert verstärkt in die nordamerikanischen Kolonien. Als erster Mensch soll sie der britische Offizier Israel Putnam 1762 aus Kuba in die Kolonien gebracht haben. Zuvor wurde Tabak dort meist in Pfeifen geraucht. Israel Putnam brachte neben Zigarren auch Tabak mit in die neuen Kolonien; aus dem Samen dieser Pflanzen wurden dort eigene Tabakpflanzen gewonnen und erste Zigarrenfabriken entstanden in Staaten wie Connecticut. 

Kurz vor 1900 gab es ungefähr 7500 Zigarrenfabriken in den USA. „Was dieses Land braucht, ist eine wirklich gute Fünf-Cent-Zigarre“ Dieser Ausspruch stammt aus dem Jahr 1920 vom damaligen Vizepräsidenten Thomas R. Marshall. Sein Wunsch schien Befehl zu sein: Schon bald konnten US-Amerikaner preiswerte Zigarren rauchen. Die Zigarre stieg endgültig zum Massenprodukt auf, ohne dabei völlig den Flair des Besonderen zu verlieren.

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Zigarren richtig lagern

Für handgerollte Qualitäts-Zigarren ist die fachgerechte Lagerung von grosser Bedeutung. Eine unsachgemässe Lagerung hat die Bildung von Schimmel oder das Austrocknen der Zigarren zur Folge. Eine Temperatur von ca. 20 Grad Celsius mit einer relativen Luftigtfeuchtigkeit von 70% sind optimal. Wichtig hierbei: ausschlaggebend ist die relative Feuchtigkeit von 70% und nicht etwa die genau eingehaltene Temperatur von 20° Celsius. Zwar ist dies der „Wunschwert“, die Temperatur kann aber durchaus zwischen 16°C und 28°C betragen, solange der Wert von 70% relativer Feuchtigkeit konstant gehalten wird. Diese Tatsache hängt damit zusammen, dass Wasser bei höherer Temperatur eine höhere Bewegungsenergie (kinetische Energie) hat und sich deshalb nicht mehr so leicht an die Zigarre bindet. Vergessen Sie die wilden Theorien, wonach die relative Luftfeuchtigkeit mit sinkender Temperatur höher sein muss, und bei steigender Temperatur niedriger. Sie brauchen sich nur eines zu merken: 70% relativer Feuchtigkeit in einem Temperaturbereich von 16-28° C ist o.k.

Für die korrekte Lagerung von Zigarren wird ein Humidor mit gutem Befeuchtungssystem benötigt. Das kann ein passiv arbeitender Acrylpolymer-Befeuchter sein oder, besser, ein elektronisch geregeltes, per Ventilator oder Pumpe aktiv regulierendes Befeuchtungssystem wie etwa derCigarSpa. Solche Systeme halten eine konstante, optimale Luftfeuchtigkeit, so dass sich ihre wertvollen Zigarren so richtig wohl fühlen. Wöchentliches kurzes Lüften des Humidors wird empfohlen, damit Ihre Zigarren nachreifen können und unerwünschte Geruchsbildung vorgebeugt wird. So vergessen Sie auch nicht das Befeuchtungssystem mit destillatgleichem (entmineralisiertes, keimfreies Wasser) oder destilliertem Wasser nachzufüllen. Leicht ausgetrocknete Zigarren können nach einigen Tagen im Humidor durchaus wieder genossen werden. Ist eine Zigarre aber total ausgetrocknet, ist sie für den Genuss verloren.

Halten Sie Ihre Zigarren frei von Fremdgerüchen welche vom Tabak ansonsten schnell aufgenommen werden. Auf dem Fensterbank oder Kaminsims präsentiert sich Ihr Humidor zwar vorzüglich ist aber nicht ratsam wegen den Temperaturschwankungen. Einige Aficionados lassen vor dem Genuss die neu erworbenen, fabrikfrische Zigarren ohne Schutzfolie oder Tubo zuerst für ein paar Wochen im Humidor nebeneinander „verheiraten“.

Die Behauptung, Zigarren verlören durch mehrjährige Lagerung an Geschmack und Aroma, ist grundfalsch, für grosse Formate auf jeden Fall, aber auch mittlere Zigarren-Formate können durch Lagerung markant an Aroma hinzugewinnen. Wer sich ernsthaft mit dem Thema ‚Zigarrenreifung‘ auseinandersetzt weiss dies, und wer schon einmal eine zehn oder gar zwanzig Jahre lang gereifte Havana-Zigarre genossen hat, wird kaum passende Worte finden, deren Aroma-Komplexität zu beschreiben. Es ist wie beim Wein; ein dreissig Jahre alter Bordeaux hat ein anderes Aromaprofil und eine viel grössere Komplexität, als der gleiche Wein nach zwei oder fünf Jahren. In welcher Phase dieser Wein dem Geniesser am besten schmeckt, ist von Individuum zu Individuum verschieden, und das trifft genau so auf die Zigarre zu, ganz nach dem Motto: de gustibus non est disputandum (über Geschmäcker streitet man nicht), und bei Zigarren schon gar nicht…

Zigarren richtig anschneiden

Alle handgemachten Zigarren müssen an ihrem geschlossenen Ende, dem Kopf, geöffnet werden. Viele Kubaner und Spanier beissen den Kopf einfach auf. Davon kann man nur abraten, da die Gefahr, dabei das Deckblatt zu zerreissen, zu gross ist. Zigarren müssen angeschnitten werden; wie Sie das praktizieren, bleibt Ihnen überlassen. Der Schnitt sollte sauber und gleichmässig sein, denn er ist Voraussetzung dafür, dass die Zigarre richtig zieht. Hierfür gibt es zahlreiche technische Vorrichtungen, von den einfachen Taschen-Guillotinen (mit einfacher oder doppelter Klinge) bis zu extravaganten, teilweise schwierig zu handhabenden Zigarren-Scheren. Genau so gut können Sie allerdings auch ein weniger erhabenes, aber scharfes Taschenmesser verwenden. Egal was immer Sie verwenden – es muss auf alle Fälle scharf sein. Man sollte niemals den ganzen Kopf oder sogar mehr entfernen, denn so ruiniert man das Deckblatt der Zigarre; zwei Millimeter des Zigarren-Kopfes (der Kappe), genügen für ein ungetrübtes Raucherlebnis.

Zigarren richtig anzünden

Das Anzünden einer Zigarre ist ein feierlicher Akt von grosser Tragweite. Richtig macht man es, wenn die Flamme niemals die Zigarre berührt. Zum Anzünden einer Zigarre kann man Streichhölzer oder ein Gasfeuerzeug verwenden (niemals ein Benzinfeuerzeug, denn es verdirbt das Aroma). Sehr gut geeignet für Zigarren sind Jet-Feuerzeuge. Die Art und Weise, wie Sie eine Zigarre anzünden, beeinflusst ihren Geschmack und wie die Zigarre abbrennt. Man sollte sich daher Zeit lassen. Man hält die Zigarre in einem Winkel von 45 Grad über der Flamme in der Hand. Dabei nie direkt in die Flamme halten, sondern etwas von der Flammenspitze entfernt. Das gilt für alle Arten des Anzündens. Drehen Sie die Zigarre langsam, bis die gesamte Fläche des Endes gleichmässig Asche zeigt. Wenn Sie sehen, dass kleine Rauchschwaden in die Höhe steigen, führen Sie die Zigarre an die Lippen, ziehen ruhig und leicht, wobei Sie die Zigarre direkt über der Spitze der Flamme drehen. Nun sollte das Ende in Brand sein. Überprüfen Sie nun, ob der Brand der Zigarre gleichmässig ist, sonst brennt die Zigarre auf einer Seite schneller.

Zigarren richtig geniessen

Am besten schmecken Zigarren, wenn sie langsam geraucht werden. Man sollte nicht zu oft ziehen oder gar paffen, da die Zigarre sonst überhitzt, was einen bitteren Geschmack erzeugt.Inhalieren Sie niemals den Rauch. Behalten Sie den Rauch einfach einen köstlichen Augenblick lang im Mund, stossen Sie ihn wieder aus und beobachten Sie, wie er in die Luft steigt, in Ruhe, mit Gelassenheit, die Musse auskostend. Geniessen Sie den nussigen, würzigen, holzigen, ein wenig erdigen, starken oder leichten Geschmack des Zigarren-Rauches. Dieses Gefühl, der Geschmack einer guten Zigarre, und die Gedanken, die man dabei schweifen lässt, ist schwer in Worte zu fassen – probieren Sie es doch einfach aus. Eine genüsslich-langsam gerauchte Zigarre bietet ein Vergnügen von 30, 40, 45 Minuten, und bei grossen Formaten auch erheblich länger. Der Geschmack wandelt sich, während die Zigarre an Länge abnimmt. Mit der Zeit wird der Rauch stärker, und meist verändert sich der Geschmack, wenn es dem Ende der Zigarre zugeht. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, den Genuss der Zigarre zu beenden. Ein erfahrener Zigarren-Raucher erkennt, wann die Substanz einer Zigarre aufgebraucht ist und legt sie befriedigt beiseite.

Zigarren-Aromen identifizieren

Die Aromen-Vielfalt einer guten, handgerollten Zigarre ist mannigfaltig, und es ist nicht einfach bei der Bestimmung selbiger eine hohe Treffsicherheit zu erlangen. Um die Sache etwas zu vereinfachen, im folgenden die sieben Aromen-Gruppen, mit denen sich so gut wie jede Zigarre ziemlich treffsicher beschreiben lässt. Die Aromen innerhalb der Gruppen sind in der Reihenfolge ihrer bei Zigarren anzutreffenden Häufigkeit aufgeführt; das häufigste Aroma auf Platz eins etc.

Erdige Aromen
Feuchte Erde, Moos, Pilze, Humus.

Holzige Aromen
Zeder, Eiche, Süssholz, Harz.

Röst-Aromen
(Dunkle) Schokolade, Kakao, Kaffee, Karamell, getoastetes Brot.

Animalische Aromen
Leder, Stall, Moschus, Schaf

Fruchtige Aromen
Nüsse, Honig, tropische Früchte (Kokos, Mango, Papaya, Lychees)

Pflanzliche und herbale Aromen
Heu, Gras, Stroh

Würzige Aromen
Pfeffer, Vanille, Muskat, Zimt, rote und grüne Paprika

Zigarren wieder anzünden und die ‚letzte Ruhe‘

Was tun, wenn die Zigarre während des Rauchens ausgeht? Kein Problem! Natürlich wärmt man eine drei Tage alte Zigarre nicht wieder an, doch der gute Geschmack hindert uns nicht daran, eine Zigarre, die wir aus Unaufmerksamkeit haben ausgehen lassen, wieder zum Leben zu erwecken. Allerdings sollte man vorher das Zigarren-Ende mit Hilfe eines Streichholzes glätten.

Im Gegensatz zu einem weit verbreiteten Vorurteil, das der Asche der Zigarre eine Verbesserung des Zigarren-Brands zuspricht, ist diese zu nichts nutze. Es ist angebracht, sie mit einer leichten Neigung der Zigarre in den Aschenbecher zu befördern, und zwar durch leichtes drehen, nicht durch abklopfen.

Eine Zigarre verbrennt nicht vollständig und soll auf keine Fall ausgedrückt werden. Ist das zweite Drittel erreicht, wird die Zigarren-Glut ganz von allein schwächer und verglimmt langsam. Legen Sie die Zigarre in den Aschenbecher, wo sie nach kurzer Zeit ausgehen wird, lassen Sie sie in Würde ’sterben‘. Eine gute Zigarre ist in erster Linie ‚Rauch‘. Nach deren Genuss sollten Sie die Überreste der Zigarre bald entfernen, da diese einen unangenehmen und schalen Geruch verbreiten.

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Die besten Zigarren-Tabake der Welt wachsen auf den Vegas der Karibikinsel Cuba (Region Vuelta Abajo), auf der Dominikanischen Republik (Regionen Santiago und La Romana), in Nicaragua (Region Esteli und Jalapa), sowie in Honduras (Region Danli). Nach der Ernte werden Tabake an der Luft in Trockenschuppen, auch „curing barns“ genannt, getrocknet. Das Gegenteil dieser Trocknung am Schatten ist „sun-cured“ also getrocknet an der prallen Sonne. Die nachfolgende Fermentation der Tabake geschieht in so genannten Burros, Tabakhaufen, in denen die Tabake schrittweise zur Reife gelangen. Handgemachte Zigarren bestehen aus der Einlage (engl. Filler, span. Tripa), dem Umblatt (engl. Binder, span. Capote) und dem Deckblatt (engl. Wrapper, span. Capa). Deckblätter gibt es in Dutzenden von Farbtönen (ca. 60), wie Claro, Colorado, Maduro, Oscuro und viele mehr. Besonders helle Deckblätter sind auch als AMS bekannt, American Market Selection. Dem gegenüber steht die EMS, die English Market Selection mit dunklen Deckblättern.

Für gewisse, meist milde Zigarren stammen die feinen Deckblätter aus dem amerikanischen Bundesstaat Connecticut (Rocky Patel Vintage 1999, Dunhill Aged Cigars, oder aus in Ecuador gezogenen Connecticut Saatgut (viele Zigarren von Davidoff). In Kuba stammen die Deckblätter in der Regel aus Corojo Tabakblättern. Eine spezielle Deckblattart nennt sich Candela (Kerze), ist grünlich und entsteht durch schnelle Trocknung unter Versiegelung der Trockenschuppen und Erhöhung der Innentemperatur. Chlorophyll wird dabeu in den Blättern eingeschlossen, was die grünliche Färbung ergibt.

Die Einlage entscheidet stark über den Geschmack der Zigarre, weshalb die darin verwendete Tabakmischung (Blend) von grosser Bedeutung ist. Bei cubansichen Zigarren, auch Habanos genannt, handelt es sich immer um Puros, Zigarren die zu 100% aus kubanischem Tabak bestehen. Einige der Tabaksorten, die in Long-Filler Zigarren Verwendung finden sind Criollo, Olor, Piloto Cubano, San Vincente, Visus und andere. Ganz oben an den Tabakpflanze befinden sich die sonnenverwöhnten und stärksten Blätter, die Ligero-Blätter, die zwar kräftig-würzig sind, aber nicht sehr gut brennen; unten sind die Volado Blätter, die mild sind und gute Glimmeingenschaften haben. Für gutes Brandverhalten einer Zigarre braucht es beide.

Handgemachte Cigarren, oder spanisch „hecho a mano“, werden englisch Long-Fillers (span. Tripa Larga) genannt. Davon gibt es diverse Formate. Eine erste Unterteilung kann nach Parejos (gerade) und Figurados (Zigarren mit einer ungeraden Form), Unterformate davon sind sind die Perfecto, z.B. die Perfectos von Cuaba, die Salomones von Partagas oder die Small Perfectos von Davidoff. Beliebte Parejos sind z.B. die Partagas Serie D No. 4, die Cohiba 1492 Siglo VI, die Montecristo Edmundo, die Davidoff Special R, die Davidoff Aniversarion No. 3, die AVO Intermezzo die Oliva Serie V Robusto, die Bock y Ca. Double Corona. Beliebte Figurados sind: die Torpedo Partagas Serie P, die Sancho Panza Belicoso, die Davidoff Double R, die Flor de las Antillas Belicosos um nur ein paar weniger zu nennen.

Der Durchmesser einer Zigarre wird auch Ring genannt, in spanisch oft Vitola. Eine wichtige Funktion bei der Herstellung einer Zigarre hat die Chaveta, ein Handmesser, mit dem die Blätter vom Torcedor(Dreher) zurechtgeschnitten werden. Am Ende des Herstellungsprozesses einer Zigarre wird die Bauchbinde angebracht (span. Anillo).

Auf dem Weg zum Genuss lagern Premium-Zigarren am besten in einem Humidor. Bevor die Zigarre genossen werden kann muss sie angeschnitten werden, und zwar am Fussende. Das Kopfende wird zum Mund geführt. Bei Zigarren, die nicht fabrikseitig rauchfertig sind, die also einen geschlossenen Kopf (Kopf-Zigarre) haben, wird vorzugsweise mit einem Guillotine-Schneider (engl.Cutter) am Mundende ca. 2mm der Kappe abgeschnitten. Alternativ kann auch ein Bohrer verwendet werden, der ein rundes Stückchen Tabak aus dem Mundende schneidet. Auf keinen Fall soll der Rauch der Zigarre inhaliert werden, sondern man nimmt ihn im Mund auf, geniesst die Aromen, und lässt den Rauch gemächlich aus dem Mund ausströmen, die Nase dabei geniesserisch in die Rauchwaden haltend.

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Die Checkliste für den Zigarrenkauf

Um sicherzustellen, dass Sie für Ihr gutes Geld entsprechend gute Zigarren-Qualtität erhalten ist es wichtig folgenden 7 Punkten besondere Beachtung zu schenken.

  1. Kaufen Sie ausschliesslich beim Fachhandel mit breitem und tiefem Sortiment. Ein Fachhändler mit breit gefächertem Sortimet führt zwischen 150 und 200 verschiedene Zigarrenmarken- und Linien aus 5-6 Herkunftsländern. Von Cuba-Zigarren sollten alle verfügbaren 26 Marken vorhanden sein. Eine breite und tiefe Auswahl aus der Dominikanischern Republik ergibt schnell einmal 60 Marken- und Linien, aus Nicaragua kommen schnell einmal 50 zusammen, aus Honduras in etwa 20. DonCigarro führt permanent und ab Lager lieferbar über 700 verschiedene Zigarren im Offenverkauf auf über 100 Regallaufmetern.
     
  2. Achten Sie darauf, dass am Verkaufspunkt ein begehbarer, vollklimatisierter Humidorraum vorhanden ist, in dem Ihnen jede einzelne Zigarre übersichtlich und leicht zugänglich präsentiert wird. Fühlen Sie, riechen Sie das feine Tabakaroma, vergleichen Sie, denn das sind wichtige Elemente auf dem Weg zum Kaufentscheid, und ein sehr sinnliches Erlebnis obendrein.
     
  3. Im Humidor muss ein hochqualitatives und für den Kunden gut sichtbares Hygrometer der Referenzklasse vorhanden sein, das die konstante relative Luftfeuchtigkeit von 70% für den Kunden nachvollziehbar anzeigt.
     
  4. Fehlt ein solches Hygrometer oder liegt der Wert unter dem Idealwert, verzichten Sie auf den Kauf, denn die Zigarren sind mit grosser Wahrscheinlichkeit ausgetrocknet, die Aromen dahin, das Produkt ungeniessbar und den Preis nicht wert, selbst wenn es sich um ein vermeintliches Schnäppchen handelt.
     
  5. In einem professionellen Gross-Humidor wird die Raumluft regelmässig mit Frischluft angereichert, denn Zigarren brauchen diese, wie Tabak in der freien Natur. Wo es „miefelt“ und stickig ist fehlt frische Luft, fehlt genügend Sauerstoff, fehlt das richtige Klima. Fragen Sie auf jeden Fall nach der Belüftungsanlage. Wie fühlt sich das „richtige Klima“ an? Kommen Sie doch einfach bei uns vorbei, und erleben Sie es. Eine Erfahrung der besonderen Art – garantiert.
     
  6. Lassen Sie sich glaubhaft versichern, dass die Person, die Ihnen Ihre Zigarren verkauft, diese auch wirklich aus eigener Rauch-Erfahrung kennt, denn das ist unverzichtbare Vorsaussetzung für eine professionelle Beratung. Wie sagen es doch die Engländer: the proof of the pudding lies in the eating.
     
  7. Und falls Sie im Internet kaufen, versichern Sie sich beim Versender vor Ort über dessen Einhaltung der Lagerhaltungs-Qualität sowie über die Hygiene, wie oben beschrieben, ganz nach dem Motto trau, schau, wem. 


Beachten Sie diese sieben einfachen Regeln, werden Sie kaum je von nicht einwandfreien Zigarren enttäuscht werden, und dem uneingeschränkten Genuss Ihrer braunen Lieblinge steht nichts mehr im Weg.

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